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Microsoft veröffentlicht zweites Notfall-Update für Windows 11 nach den Folgen des Patch Tuesday

Ein weiteres außerplanmäßiges Update veröffentlicht

Microsoft hat ein zweites außerplanmäßiges Notfall-Update für Windows 11 veröffentlicht, um schwerwiegende Fehler zu beheben, die durch die Patch Tuesday-Updates vom Januar 2026 verursacht wurden. Das neue Update, KB5078127, wird derzeit weltweit veröffentlicht.

Der neueste Fix behebt ein Problem, durch das mehrere beliebte Apps nach der Installation der letzten Sicherheitsupdates unbrauchbar wurden.

Outlook und Cloud-Apps funktionierten nicht mehr

Laut Microsoft führte der Fehler dazu, dass Anwendungen, die auf Cloud-Speicher angewiesen sind, nicht mehr reagierten oder gar nicht mehr funktionierten. Betroffen waren unter anderem Outlook, OneDrive und Dropbox.

In einigen Fällen blieb Outlook beim Start hängen, ließ sich nicht mehr öffnen oder lud alte E-Mails erneut herunter. Bislang bestand die einzige Abhilfe von Microsoft darin, die Sicherheitsupdates vom Januar zu deinstallieren – was nur wenige Benutzer tun wollten.

KB5078127 ersetzt diese Abhilfe und bündelt Korrekturen sowohl aus dem Patch Tuesday-Release vom 13. Januar als auch aus dem ersten Notfall-Update vom 17. Januar.

Ein chaotischer Patch Tuesday-Zyklus

Dies ist das zweite Notfall-Update, das Microsoft innerhalb einer Woche veröffentlicht hat. Der erste Out-of-Band-Patch behob Probleme, die einige Systeme daran hinderten, herunterzufahren oder Remote Desktop zu verwenden – aber er führte auch den App-störenden Fehler ein, der nun behoben wird.

Die wiederholten Notfallkorrekturen unterstreichen die anhaltenden Qualitätsprobleme mit Windows-Updates, insbesondere für Windows 11-Benutzer, die aktuelle Versionen verwenden.

Was Benutzer tun sollten

Wenn Sie nach den Updates im Januar von eingefrorenen Cloud-Apps oder Outlook-Problemen betroffen waren, sollte die Installation von KB5078127 das Problem beheben, ohne dass Sicherheitspatches zurückgesetzt werden müssen. Microsoft gibt an, dass dieselbe Korrektur auch auf andere unterstützte Windows-Versionen angewendet wird.

Derzeit richten sich alle Augen auf den Patch Tuesday im Februar, da Microsoft nach einem besonders turbulenten Update-Zyklus versucht, das Vertrauen wiederherzustellen.