Microsoft: Schwerwiegenden Windows-11-Bug bestätigt
Microsoft hat einen schwerwiegenden Bug bestätigt, der einige Windows-11-PCs betrifft und den Zugriff auf das Laufwerk C: des Systems blockieren kann.
Das Problem tritt nach der Installation des "Patch Tuesday"-Updates vom Februar 2026 (KB5077181) und späterer Updates auf. Auf betroffenen Rechnern wird den Benutzern möglicherweise die Fehlermeldung "C:\ Zugriff verweigert" angezeigt.
Auch wenn dies nach einem einfachen Problem mit Dateiberechtigungen klingt, kann dies laut Microsoft weitreichendere Folgen haben.
Da das Systemlaufwerk nicht mehr zugänglich ist, lassen sich manche Anwendungen möglicherweise gar nicht mehr starten. Berichten zufolge kann dies Tools wie Outlook, Webbrowser, Systemdienstprogramme und andere gängige Programme betreffen. In der Praxis kann dies zu erheblichen Einschränkungen auf dem PC führen. Die Benutzer haben dann keine Möglichkeit mehr, Dateien zu öffnen, Anwendungen auszuführen oder administrative Aktionen durchzuführen.
Betrifft dies jedes Windows-11-Gerät?
Die gute Nachricht ist, dass der Fehler offenbar nicht jedes Windows-11-Gerät betrifft. Laut Microsoft tritt er vor allem auf bestimmten Samsung-Laptops auf, insbesondere bei Modellen der Galaxy-Book-4-Reihe. Es liegen Berichte von Nutzern aus Regionen wie Brasilien, Portugal, Südkorea und Indien vor.
Microsoft geht davon aus, dass das Problem mit der Samsung Share-Anwendung zusammenhängen könnte. Die Ursache sei jedoch noch nicht vollständig bestätigt, so das Unternehmen. Der Fehler scheint nur Systeme zu betreffen, auf denen Windows 11 in den Versionen 24H2 und 25H2 läuft. Das bedeutet, dass ältere Builds sowie Windows 10 davon nicht betroffen sein sollten.
Nach Angaben von Microsoft wird das Problem derzeit eingehend untersucht. Einige Nutzer schlagen in Online-Foren Workarounds vor, wie beispielsweise die manuelle Änderung der Zugriffsrechte für Laufwerke. Dieser Ansatz birgt jedoch Risiken und wird nur empfohlen, wenn es absolut notwendig ist.
Wenn Ihr Gerät betroffen ist und das Zurücksetzen des Updates das Problem nicht behebt, ist es möglicherweise am sichersten, einfach abzuwarten, bis Microsoft einen offiziellen Fix veröffentlicht.