TCP: Alternative mehr als 30x schneller

Fujitsu entwickelte ein neues Protokoll zur Datenübertragung, dass ohne Veränderungen der Clients funktioniert. Dabei soll es höhere Übertragungsraten und geringere Latenzen sorgen.

Bei einer Verbindung zwischen Japan und den USA wurde ein Datendurchsatz von 3,3 GBit/s erreicht. Dies bedeutet eine Steigerung um das 30 fache gegenüber der aktuellen Datenrate von 90 MBit/s. Zudem soll die Latenz von 3 Sekunden auf 0,5 Sekunden gesunken sein.

Fujitsus Protokoll ist allein in Software umgesetzt und basiert auf dem UDP-Protokoll. Während das TCP-Protokoll sicherstellt, dass alle Datenpakete übertragen werden und das bei Verlust eines Paketes für eine erneute Übertragung sorgt, verzichtet UDP darauf. Das Verfahren von Fujitsu kann unterscheiden, ob ein Paket verloren gegangen ist oder lediglich verspätet ankommt.

Die TCP-Traffic soll in das in das neue Protokoll umgewandelt werden. Damit möchte Fujitsu sicherzustellen, dass bestehende Programme die TCP nutzen, weiterhin funktionieren. Zudem hat Fujitsu eine Software zur Bandbreitenkontrolle in Echtzeit entwickelt. Damit möchte Fujitsu verhindern, dass das neue Protokoll große Bandbreiten beansprucht und somit TCP-Verbindungen ausbremst.

Fujitsu möchte das namenlose Protokoll bis zum 30.03.2014 in Gestalt einer Kommunikations-Middleware auf den Markt bringen.


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