Microsoft: Sperrung von 50.000 "manipulierten" Product Keys

Microsoft geht seit Jahren gegen den Verkauf von gefälschter Software vor. Nun hat das Unternehmen weitere Maßnahme gegen eine 'neue Art von Softwarepiraterie' durchgeführt. Dabei wurden 50.000 Produkt-Aktivierungsschlüssel gesperrt, die laut Microsoft 'manipuliert' waren.

Die deutsche Dependance von Microsoft hat in einer Pressemeldung bekannt gegeben, dass insgesamt 50.000 Product Keys gesperrt wurden. Diese waren jedoch laut dem Softwarekonzern keine legale Schlüssel, sondern gehörten größtenteils zu zeitlich befristeten Lizenzen. (Testversionen oder OEM)

Microsoft warnt Käufer vor allzu günstigen Angeboten. Wenn ein Verkäufer eine Lizenz von Office Professional für weniger als zum Beispiel unter 80 Euro anbietet, sollte man aufmerksam werden. Denn diese wird von Microsoft nur mit Volumenlizenzverträgen und speziellen Sonderprogrammen für Entwickler und Händler vertrieben und hat einen Marktwert (UVP) von ca. 500 Euro.

Grundlegend ist immer besondere Vorsicht geboten, sollte ein Händler nur einzelne Product Keys verkaufen ohne zu erklären, wo diese herkommen, so Microsoft.