Dienste unter Windows 7

Dienste unter Windows 7

Mit Windows XP erschien auch ein neues Konzept für die Dienste. Im Hintergrund laufen Programme, die für den reibungslosen Ablauf der Benutzerverwaltung bzw. Netzwerkdienste sorgen. Es wurden jedoch auch Dienste übernommen, die für einen Privatbenutzer unnötig sind, da sie den Rechner bremsen.

Der bei Windows 7 überarbeitete Controller dient zur Überwachung des Systems und reagiert auf ein aufgetretenes Problem des Systems. Was Windows 7 von Vista unterscheidet, ist, dass Dienste erst automatisch starten, wenn Bedarf besteht. Werden sie nicht mehr benötigt, deaktiviert sie der Controller auch wieder. Diese Feature müssen jedoch an den neuen Controller angepasst werden. Aus diesem Grund ist es vorteilhaft die Dienste selber einzustellen und die nicht benötigten Dienste zu deaktivieren.

Einschalten der Hintergrunddienste

Das Einschalten der Hintergrunddienste geht folgendermaßen: Sie tippen im „Ausführen“-Feld des Startmenüs services.msc ein und drücken auf Enter. Daraufhin erscheint ein Tool und man hat nun die Möglichkeit die Dienste zu deaktivieren oder zwischen automatischem und manuellem Start zu wählen.

Es ist zu beachten, dass einige Dienste für das problemlose Funktionieren von Windows unerlässlich sind. Möchte man bestimmte Dienste dauerhaft deaktivieren, sollte man diese auf manuell umstellen, da man sie später einfach wieder starten kann.

TIPP: Deaktivieren Sie immer nur einen Dienst, denn sollten beim Neustart Probleme auftreten, können Sie die Ursache sofort lokalisieren.

Wenn man auf die Oberfläche von Windows 7 verzichtet und stattdessen die Optik von Windows 2000 verwendet, spart man dabei 200 Mibyte Speicher.

Adaptive Brightness

ist für viele Nutzer unbrauchbar. Diese Feature liest Helligkeitssensoren aus, um die Leuchtstärke des Monitors anzupassen. Mittlerweile gibt es schon Laptops, deren Monitore die nötigen Sensoren haben.

Desktop Window Manager Session Manager und Themes-Dienst

sind für die Oberflächeneffekte wie Aero-Dienst notwendig.

TIPP: Wenn Sie zur Defragmentierung das Programm O&O Defrag benutzen, ist es sinnvoll vorher den eigenen Windows Defragmenter zu deaktivieren. Die Netzwerkgruppe von Microsoft wird von HomeGroup Listener und Provider gesteuert. Die Netzwerkkonfiguration entfällt, da sich die Computer selber finden und verbinden. Werden nur ein Einzelplatzrechner und verschiedene Windows Betriebssysteme verwendet, so kann man diese Dienste deaktivieren.

Der Front Cache Service

dient zur Zwischenspeicherung oft benutzter Schriften, um den Zugriff zu beschleunigen. Dieser Service ist erst aktiv, wenn er eingeschaltet ist.

Mit diesen Änderungen ist es Microsoft gelungen unnötige Dienste wie bei Vista einzuschränken.