Probleme mit der Cloud

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Die Cloud mag zwar wie die ideale Lösung für die technologischen Bedürfnisse eines Unternehmens oder einer Privatperson klingen, aber sie ist nicht ohne Probleme. Es liegt in der Natur der Cloud, dass ein Problem mit nur einem einzigen Element Ihr Unternehmen praktisch zum Stillstand bringen kann.

Die Bedenken in der Cloud

Da die Cloud-Anbieter die Verantwortung für das gesamte Unternehmensvermögen und die privaten Daten der Nutzer tragen, tun sie ihr Bestes, um Probleme zu begrenzen, die jedoch von Zeit zu Zeit auftreten können.

Upgrades

Automatische Upgrades in der Cloud sind zwar zweifellos von Vorteil, können sich aber auch negativ auswirken. So kam es zum Beispiel 2011 bei Amazons EC2 zu einem riesigen Ausfall, als ein geplantes Upgrade völlig fehlgeschlagen ist. Der Speicher ging offline und im Einzelfall verloren einige Kunden ihre Daten.

Nicht immer online

Das Arbeiten in der Cloud ist schön und gut, aber was passiert, wenn die Verbindung abbricht? Ein fehlender Internetzugang kann dazu führen, dass ganze Unternehmen mit ihren Mitarbeitern auf leere Bildschirme starren.

Hacking

Cloud Computing ist zwar sehr sicher, aber es gibt immer wieder Fälle, in denen Daten gehackt werden. Der berüchtigte Frappening-Vorfall, bei dem persönliche Bilder zahlreicher Prominenter aus gehackten Apple iCloud-Konten nach außen drangen, beschäftigt die Medien und die Nutzer bis heute.

Anfangskosten

Obwohl die anfänglichen Kosten für die Nutzung der Cloud viel günstiger sind als eine herkömmliche Lösung vor Ort, können die Kosten für das Unternehmen mit dem Wachstum des Dienstes steigen. Das Social-Gaming-Unternehmen Zynga hat sich von der Nutzung cloudbasierter Dienste abgewandt, als die Kosten auf über 150 Millionen Dollar anstiegen.

An die Cloud gebunden

Das Cloud-Modell ist für viele Unternehmen eine gute Lösung, aber was passiert, wenn Sie zu einer unternehmenseigenen Lösung zurückkehren möchten? Die Kosten für die Migration von Daten, den Kauf von Geräten, die Einstellung von Mitarbeitern usw. können schnell in die Höhe schnellen.

Ausfall des Cloud-Anbieters

Und was passiert, wenn der Zugang des Cloud-Anbieters zur Außenwelt ausfällt? Dank der geografischen Redundanz kommt das glücklicherweise nicht allzu oft vor. Aber selbst große Namen wie Microsoft, Google und Amazon haben in der Vergangenheit die Verbindung zu Cloud-Servern verloren.

Vertragsprobleme

Auch wenn sich die Situation verbessert hat, sind Sie als Unternehmen oder Nutzer den Geschäftsbedingungen der Cloud-Anbieter ausgeliefert. Wenn Sie den Cloud-Zugang 99 % der Zeit benötigen, der Anbieter aber nur 80 % anbietet, sind Sie an den Vertrag gebunden oder müssen sich anderweitig umsehen.

Zugriff der Regierung

Neue Schnüffel- und Datenschutzgesetze in vielen Ländern bedeuten, dass die Regierung auf Ihre Cloud-Daten zugreifen kann. Natürlich benötigt die betreffende Regierung einen Durchsuchungsbefehl, aber sobald dieser ausgestellt ist, können viele Cloud-Anbieter nichts mehr unternehmen. Microsoft beispielsweise hat einige Dienste in andere Länder verlagert, um den Zugriff der US-Regierung zu vermeiden.

Online-Hilfe

Die Einsparung von internem IT- und technischem Personal mag wie eine großartige Kostensenkungsmaßnahme klingen, da die Nutzung eines Cloud-Anbieters bedeutet, dass all Ihre technischen Anforderungen an anderer Stelle erledigt werden. Dies ist jedoch nicht immer die beste Lösung. Technisches Personal vor Ort zu haben, ist immer besser als ein Telefonat über ein Problem oder eine Anfrage.

Neuerungen sind nicht immer gut

Änderungen an Cloud-basierten Anwendungen, Frontend-Webseiten, Portalen und anderen ständig genutzten Elementen können nachteilig sein. Die Menschen neigen dazu, sich vor bedeutenden technologischen Veränderungen zu fürchten, z. B. von Windows 7 auf Windows 8 oder auf verschiedene Office-Versionen. Die Umschulung und Behebung technischer Probleme kann sowohl Zeit als auch Fachwissen erfordern.

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