Windows 8: Trial-Versionen verursachen Sicherheitslücke

Eine augenscheinlich gute Botschaft über Windows 8 ist, dass sich Microsoft dazu entscheiden konnte eine modifizierte Variante von Windows Defender mitzuliefern. Doch anscheinend bekommt Microsoft jetzt Ärger mit seinen OEM-Partnern, den die verdienen an den vorinstallierte Trial-Versionen bekannter Security-Suiten.

OEM-Hersteller haben auch noch bei Windows 8 die Wahl, welche Antiviren-Software sie vorinstallieren wollen, denn viele Hersteller erhalten eine Prämie, wenn sie eine Trail-Version auf den Computer aufspielen. Windows Defender ist demnach nur die zweite Wahl. Damit sich die Virenscanner aber nicht gegenseitig in die Quere kommen, sperrt Microsoft den Defender einfach.

Die Vorgehensweise verursacht aber eine Sicherheitslücke. Wenn ein User eine Trial-Version nicht verlängert, stellt dieser seine Arbeit nach ein paar Tagen oder Monaten ein. Der Windows Defender ist allerdings so eingestellt, dass der Schutz nicht sofort gestartet wird, sondern erst nach 15 Tagen taucht die Option auf, den Windows Defender zu aktivieren. Dadurch ist der User eine Zeit lang mit einem veralteten Schutz unterwegs.


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