Quicktime

Apples Audio- und Videoframework für den Macintosh wurde 1991 zusammen mit dem Betriebssystem Mac System 7 eingeführt. QuickTime verwendete ursprünglich die proprietären Codecs von Apple. Cinepak, Sorenson und andere Codecs wurden hinzugefügt. QuickTime unterstützt ebenfalls Plug-ins von Drittanbietern. QuickTime ist auf für das Windows Betriebssysteme verfügbar.

Ein sehr umfassendes Format Eine QuickTime-Datei kann jede Art von kontinuierlichen Bewegungsdaten wie Audio, Video, MIDI, Animationen, Virtual Reality, Karaoke-Text und zeitbasierte Steuerinformationen enthalten. Die zeitbasierte Synchronisation ist eine wichtige Funktion, die sogar zur Steuerung externer Ereignisse wie z.B. Beleuchtung verwendet werden. QuickTime-Dateien verwenden die Erweiterungen .QT, .MOV und .MOOV.

MPEG-4 und H.264

Da das QuickTime-Format auf einfache Bearbeitung ausgelegt ist, wurde es als Basis für das MPEG-4-Containerformat gewählt. Im Gegenzug hat Apple MPEG-4 in QuickTime 6 und H.264 (basierend auf MPEG-4) in QuickTime 7 hinzugefügt.

QuickTime X

Im Jahr 2009 wurde QuickTime neben dem Debüt von Mac OS X 10.6 (Snow Leopard), das ein wichtiges Upgrade auf 64 Bit beinhaltete, aktualisiert und mit einer höheren Versionnummer (X=10) versehen. Mac-Benutzer haben QuickTime X, während Windows-Benutzer QuickTime 7 beibehalten haben.

Stand: 27.04.2018