Dell: Windows-Tablet mit Blicksteuerung

Dell bietet in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Hersteller Tobii Technology ein Windows 8-Tablet mit Blicksteuerung an. Gedacht ist es in erster Linie für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen.

Die Blicksteuerung ist noch direkt im Tablet verbaut, sondern wird mittels eines kleinen Aufsatzes realisiert. Dieser Aufsatz, "PCEyeGo" genannt, ist über einen USB-Anschluss mit dem Tablet verbunden. Eine Integration in das Tablet ist nicht nur aus Designgründen von Vorteil, sondern zur korrekten Erfassung der Augenbewegungen ist eine bestimmte Distanz zwischen den Sensoren nötig.

Auf Dell Latitude 10 kommt Windows 8 zum Einsatz. Zwar wurde das Betriebssystem für die Bedienung stark kritisiert - für die Blicksteuerung ist es, dank der Kacheloberfläche, jedoch hervorragend geeignet. Tobii kommt auch mit kleineren Flächen zurecht, aber die Kacheln können mit den Augen einfacher identifiziert werden und reduzieren somit die Fehlerwahrscheinlichkeit.

Das Latitude 10 kostet inklusive ProSupport und der benötigten Software 4160 Euro. Verkauf wird es in Europa nicht von Dell, sondern über Tobii-Händler. Ob sich diese Art der Oberflächensteuerung überhaupt bei der Masse durchsetzen kann, ist fraglich. Selbst Tobii ist da skeptisch.

Für aussichtsreicher hält Tobii die Kombination der Steuerung mit Tastaturkürzeln und Blick. Einsatzgebiete dafür könnten zum Beispiel sein: Medizin, Gaming oder CAD-Anwendungen.

Funktionsweise der Steuerung: Sobald das Eingabegerät bewegt wird, ist der Cursor sofort dort, wo das Auge hinblickt. Das ist zu Beginn etwas ungewohnt, stellt sich aber schnell als nützlich heraus. Denn das Wackeln mit der Maus um den Cursor zu finden entfällt somit. Auch sind andere Steuerungsmöglichkeiten denkbar. So, zum Beispiel, könnte das Zoomen "bequemer" werden. Während man mit dem Scrollrad zoomt, werden die Bereiche vergrößert auf die man blickt.


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