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Microsoft räumt ein, dass Outlook beim Speichern von Dateien in OneDrive einfrieren kann

Das Windows-Update von Microsoft im Januar hat ahnungslosen Benutzern einen weiteren Schlag versetzt – Anwendungen wie Outlook können beim Speichern von Dateien in Cloud-Speicherdiensten wie OneDrive oder Dropbox einfrieren.

Der Technologiekonzern räumte das neueste Problem wenige Tage nach der Veröffentlichung eines Notfall-Updates ein, mit dem Verbindungs- und Authentifizierungsfehler in der Windows-App behoben werden sollten. Ein weiterer Fehler im Update führte dazu, dass einige Windows 11 23H2-PCs sich nicht mehr herunterfahren oder in den Ruhezustand versetzen ließen.

Laut Microsoft kann es nach der Installation des Updates vom 13. Januar vorkommen, dass "einige Anwendungen nicht mehr reagieren oder unerwartete Fehler auftreten, wenn Dateien aus Cloud-Speichern wie OneDrive oder Dropbox geöffnet oder dort gespeichert werden".

Eine dieser Anwendungen ist Outlook, das in Kombination mit einer PST-Datei (Personal Storage Table) auf OneDrive "möglicherweise nicht mehr reagiert und nicht mehr geöffnet werden kann, es sei denn, der Prozess wird im Task-Manager beendet oder das System neu gestartet". Auch versendete E-Mails werden möglicherweise nicht angezeigt.

Die Abhilfe für Outlook besteht darin, die PST-Datei aus OneDrive zu verschieben. Das Speichern einer PST-Datei in OneDrive wird im Allgemeinen nur zu Sicherungszwecken empfohlen, obwohl es viele Szenarien gibt, in denen Benutzer oder Administratoren dies tun, und eine Änderung des Arbeitsablaufs aufgrund eines durch ein Update verursachten Fehlers ist nicht ideal.

Microsoft hatte bereits ein Problem mit klassischen Outlook-Profilen und POP-Konten bestätigt. Die neueste Ergänzung seines Release Health-Dashboards deutet darauf hin, dass das Problem weiter verbreitet ist als gedacht.

Microsoft rät Benutzern, die von diesem Fehler betroffen sind, sich an den Anwendungsentwickler zu wenden, um mögliche alternative Methoden für den Zugriff auf die Dateien zu erfahren. Microsoft schlug außerdem vor, dass Benutzer, die auf ein eingefrorenes Outlook starren, Webmail verwenden könnten, sofern dies von Ihrem E-Mail-Anbieter unterstützt wird.

In der Zwischenzeit fügte das Unternehmen hinzu: "Wir arbeiten daran, so schnell wie möglich eine Lösung für dieses Problem zu veröffentlichen. Wir werden ein Update bereitstellen, sobald weitere Informationen verfügbar sind."